Allgemeinde Hinweise

Das Dimissoriale (lat. „Entlassschein“) ist eine Bestätigung, die es erlaubt, eine kirchliche Amtshandlung aus bestimmtem Anlass (Kasualie) bei einer anderen als der eigenen Ortsgemeinde (Kirchengemeinde) durchführen zu lassen, die diese eigentlich durchführen müsste. Das Dimissoriale wird vom Pastor oder Pfarrer der eigenen Ortsgemeinde ausgestellt.

Eine Amtshandlung mit Dimissoriale kann eine Taufe, kirchliche Trauung, Konfirmation oder kirchliche Bestattung sein.

Mit dem Dimissoriale wird beispielsweise das Traupaar an die Wunschgemeinde überwiesen, wobei dieser erlaubt wird, die Amtshandlung durchzuführen, obwohl das Paar nicht zu ihr gehört. Mindestens eine Person (Braut oder Bräutigam) muss Mitglied der Kirche sein. Andererseits ist gerade bei Trauungen in manchen Landeskirchen ein Dimissoriale häufig gar nicht erforderlich, da die Zahl der zuständigen Kirchengemeinden oftmals stark ausgeweitet wurde. So sind in der Evangelischen Kirche im Rheinland bis zu sieben Kirchengemeinden als zuständige Kirchengemeinden denkbar, nämlich: die Kirchengemeinde, in der Braut oder Bräutigam vor der Trauung den jeweiligen Wohnsitz haben, die Kirchengemeinde, in der das Ehepaar nach der Trauung seinen Wohnsitz hat sowie die Kirchengemeinden, in denen die Eltern ihren Wohnsitz haben.

Anforderung einer Dimissoriale

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