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Trauerfall

Trauer ist ein Schmerz. Er tut weh, geht tief und braucht oft lange Zeit, bis er verheilt ist. Trauer ist anstrengend. Deswegen spricht man auch von Trauerarbeit. Besonders stark ist die Trauer beim Abschied von einem geliebten Menschen. Nicht selten mischen sich in den Schmerz auch Zweifel und Schuldgefühle, Klage und Anklage und manchmal auch die Wut, vom anderen verlassen zu sein. Die Trauer über den Tod eines Menschen ist verwandt mit anderen Trauererfahrungen, die wir machen: Trennungen, Scheidungen, schwere Abschiede und Arbeitslosigkeit.

Trauer kann einsam machen. Auf die Trauer eines Menschen reagiert die Umgebung oft ablehnend. Rücksichtnahme und die Hilfen vergangener Zeiten in der Familie und Nachbarschaft sind der Erfahrung gewichen, nach außen nicht zu zeigen, welche Trauer in einer/m ist.

Daher ist es gut, dass es andere Formen der Hilfe gibt. Die Telefonseelsorge ist Tag und Nacht bereit und der seelsorgliche Kontakt zu einer Pfarrerin oder zu einem Pfarrer können eine gute Hilfe sein, Wege durch die Trauer zu finden.

In unserer Gemeinde bietet der Hospizverein Trauerseminare an, in denen sich Betroffene in einer Gruppe treffen und durch die gemeinsamen Trauererfahrungen Hilfe finden können. Einige Gruppen richten sich besonders an Eltern, die ihre Kinder verloren haben oder die bei der Geburt starben.

Das einzelne Gespräch wie auch die Treffen in der Trauergruppe wollen helfen, dass die Trauernden neues Vertrauen in das Leben finden.