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Monika Hartwig-Kuck

Mein Name ist Monika Hartwig-Kuck und bin seit mehr als zwei Jahrzehnten Küsterin an der evangelischen Friedenskirche in Neukirchen-Vluyn. Gelernt habe ich eigentlich Konditormeisterin, aber mir wurde der Beruf zu Passion. Seit mehr als zwei Jahrzehnten bin ich nun Küsterin an der Friedenskirche. Mich erfüllt die Begegnung mit den Menschen, aber sie fasziniert mich auch. Es ist aber auch die Vielseitigkeit der Aufgabe, die die Tätigkeit so reizvoll und interessant macht. Für Pfarrer Helmut Keiner war ich die "Hüterin des Hauses."

Der modern gestaltete Kirchenraum, der renovierten Dorfkirche, gewährt nicht nur Stille und lädt zum andächtigen Gebet ein, er ist auch Kommunikationszentrum und Treffpunkt für die Gemeinde. Dort bin ich als Küsterin Ansprechpartnerin für Kirchenbesucher ebenso wie für die Gemeindemitglieder.

Wir sind eine große Familie!

Oft bin ich Beraterin, baue Brücken und ebne den Weg zum Pfarrer, immer aber habe ich ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Menschen. Ich teile Freud und Leid mit den Mitgliedern unserer hoch motivierten und lebendigen Gemeinde. Die Hilfsbereitschaft und das Engagement der Bevölkerung meines Wirkungskreises sind mir eine große Hilfe bei meiner Arbeit. Die ehrenamtlichen Dienste und die Aktivitäten vieler Gemeindemitglieder sind für unsere Arbeit unverzichtbar. Ich organisiere Veranstaltungen, habe Vorbereitungen für die Schüler-Nachhilfe getroffen, die jetzt aber nicht mehr in unseren Räumen stattfindet, plane Frauen-Nachmittage und Bibelkreise, richte Krabbelgruppen für junge Mütter mit ihren Babys ein, begleite Gruppentreffen und Kaffeestunden für Senioren. Der liturgische Dienst gehört ebenfalls zu meinem Aufgabenbereich. Lesungen und Wortgottesdienste müssen vorbereitet werden, das Liederstecken gehört dazu, ebenso wie Kerzen und Blumenschmuck. Ich kümmere mich darum, dass die Läute- und Mikrofon-Technik funktioniert. Bei den Abendmahls-Gottesdiensten bereite ich den "Tisch des Herrn", sorge für "Brot und Wein" und werfe ein Auge auf die Anzahl und die Beschaffenheit der erforderlichen Kelche, wechsele sie und fülle nach.

Auch die Nachbereitung liegt in meinen Händen. Letztendlich muss ich auch noch die Jahresbücher führen und bin darüber hinaus für die Sauberkeit und die Pflege der Kirchenräume zuständig. Bei mir laufen eben alle Fäden zusammen! Dabei ist mir der Beruf aber nicht in die Wiege gelegt worden. Es war eher Zufall. Gelernt habe das Backhandwerk und bin ausgebildete Konditormeisterin, einen Beruf, den ich schätzte und liebe. Als junge Mutter kam ich dann mit meinen Babys in die Krabbelgruppe der Kirchengemeinde, leitete sie auch einige Jahre. Ich war angetan vom Engagement und den Aktivitäten in der Kirchengemeinde – und blieb. Als 1990 eine Küsterin gesucht wurde, fiel die Wahl mich. Heute steht meine Familie hinter mir und stärkt mir den Rücken.